Ein Lebensziel: Den höchsten Berg Afrikas erklimmen – Mount Kilimanjaro

„Nach RUANDA???“ …die Augen werden immer größer, das Fragezeichen über dem Kopf wächst in ungeahnte Höhen – dabei habe ich das beste noch gar nicht erzählt. Ja, erst Ruanda. Dann Safari in Tanzania. Und jetzt kommt’s: Nach der erholsamen Serengeti geht es rauf auf den Kilimanjaro.

„Das ist aber doch mega anstrengend!“ „Traust Du Dir das denn zu?“ „Also ich kenne ja welche die haben richtig trainiert…“ „Ihr seid echt verrückt!“

…nun, um ehrlich zu sein bin ich mir selbst auch noch nicht sicher ob es nicht verrückt ist, oder ob ich das schaffe. Aber andererseits bin ich auch ziemlich fit, ziemlich zäh, und bisher ziemlich erfolgreich bei den absurden Dingen die ich mir so in den Kopf setze. Der Kilimanjaro ist also gesetzt. Es wird der teuerste Urlaub aller Zeiten, aber ganz bestimmt auch einer der allerbesten. Hashtag #handsdown.

Mutig, mutig.

Wer nichts wagt, der nichts gewinnt.

Die Planungen dieses Urlaubs sind allerdings kein Pappenstiel, das muss wohl auch gesagt sein. November 2017 geht es los – Wir haben schon April als der Plan Formen annimmt.

Diverse Angebote, Telefonate und Rechnereien später haben wir uns für eine Kölner Safariexpertin entschieden. Diese Reise steht im Detail, genau wie von uns gewünscht, und mit ein bisschen Forschen finde ich sogar noch einen Flug von Köln via Istanbul nach Kigali, und von Sansibar auf gleichem Wege zurück. Billiger als von Frankfurt und praktischer noch dazu. Wir sagen zu, und wollen direkt buchen – aber halt noch, sagt die nette Reiseagentin, erstmal buchen wir die Gorillapermits für Ruanda, da diese begrenzt sind. Dann den Rest.

T.I.A. – This is Africa

Nur zwei Tage später, der Hammer aus Ruanda. Dort wurde mal eben, von jetzt auf gleich und ohne Ankündigung, der Tarif für die Gorillapermits verdoppelt. Und die waren vorher schon teuer! Wir wissen zur Zeit nicht, ob unsere Permits zum alten Preis gebucht, oder wie gewünscht gestoppt, oder zum neuen Preis trotzdem gekauft wurden. Zur Zeit würden wir gern nach Uganda ausweichen, von Kigali aus – dort ist der Preis wie gehabt. Mal sehen wie das weitergeht…

Für den Tafelberg hat es ja schonmal gereicht...

Letztes Jahr bin ich immerhin schon auf den Tafelberg geklettert. War gar nicht schwer – aber schon anstrengend. 

Der Gorilla-Plan wird sicher noch aufgehen. Irgendwie. Und dann heißt es wohl erstmal „wandern üben“. Übt man wandern? Wir sind ja beide recht fit, aber die Schuhe muss man natürlich einlaufen und ein bisschen über Stock und Stein kann ja nicht schaden. Direkt mit Rucksack, denn wir werden auch trotz Guide und Träger noch unser Päckchen zu tragen haben – Wasser, Riegel, und ich natürlich meine schwere aber heiß geliebte Canon Spiegelreflex mit diversen Akkus, damit sie auch an Tag 5 auf dem Gipfel noch durchhält.

Die Amazon

Wunschliste ist lang.

Tatsächlich ist es nicht unsere erste Safari, nicht unser erster längerer Camping Trip, und auch nicht unsere erste Reise ins Unbekannte. Und so staunte ich nicht schlecht als ich mich mit podcasts und blogs über alles nötige informierte. Was mich vom Hocker riss waren aber keinesfalls die beschriebenen Strapazen, sondern viel mehr die Packlisten. Neben Wanderschuhen die über den Knöchel gehen, regenfestem #alles, Trinkblase und Müsliriegeln muss dringend auch ein neuer Schlafsack her. Und für Schlafsäcke mit Komfortzone bis -10 Grad Celsius kann man ein Vermögen ausgeben.

Mückenzeug, biologisch Abbaubares Shampoo, aufblasbares Kopfkissen, Regenhülle für Rucksäcke, die Liste dich sich auf Amazon angesammelt hat wird immer länger und länger – mal sehen was wir am Ende wirklich haben und einpacken.

Die Route

Die Route die wir für den Aufstieg gewählt haben ist wohl auch mit ein Grund für die lange Einkaufsliste. Wir haben uns für die Rongai-Route entschieden – die einzige die im Norden des Berges startet und somit statistisch in der November-Regenzeit weniger Niederschläge zu verzeichnen hat. Vor allem aber ist es eine nur wenig bewanderte Strecke auf der wir vermutlich die meiste Zeit allein sein werden. Zelten ist die einzige Möglichkeit (auf anderen Routen gibt es auch Hütten) und der Gipfeltag bringt uns vorbei an Gillman’s Point hin zum Uluhuru Peak – ein 12-17h Tag, je nach Wetterlage und Schnee.

Der Abstieg trifft auf die stark genutzte Merangu Route, die im November jedoch auch relativ leer sein sollte. Aber wer weiß das schon vorher so genau – Deutsch sind überall, das ganze Jahr, eingekleidet in Jack Wolfskin Goretex im Unisex Partnerlook. …oh Gott, ich glaube ich muss meine Wunschliste nochmal überarbeiten.

In der Serengeti wird’s natürlich erstmal heiß. Wir müssen also für jedes Wetter gewappnet sein.

Wie geht’s jetzt also weiter?

Wir werden die nächsten Wochen die Reiseplanungen finalisieren, Impfungen überprüfen und vor allem trainieren. Der Höhenkrankheit kann man leider nicht effektiv vorbeugen, diese ist genetisch bedingt und zwingt einen zum sofortigen Abstieg. Aber die Beine und den Kopf, die kann man schon jetzt auf das Ziel hinarbeiten lassen. Freunde die bereits den Kilimanjaro bestiegen haben, sagen mir alle es sei weniger die körperliche Herausforderung als die mentale, die den Aufstieg schwierig macht. Wie gut, dass wir auch noch zum Triathlon in Köln angemeldet sind – auch hier ist körperliche wie mentale Fitness gefragt und den Triathlon zu schaffen wird mich sicher auch mit auf den Gipfelsturm vorbereiten.

Updates zu unseren Trainingserfahrungen und auch zu sonst allem wird es regelmäßig in Form von Blogposts auf der Magazin-/Startseite geben. Ein Stück weiter unten kann auch der Newsletter abonniert werden – dann verpasst Du nichts!




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Sponsoring

Es ist wie gesagt der teuerste Urlaub aller Zeiten, darum lasst mich noch folgendes sagen: Sollte einer meiner 3 Leser zufällig mit einem guten Schlafsack- oder Fotorucksack-Hersteller kennen, der gegen ein Amazon, Blog Review, oder Produktfoto auf dem Kilimanjaro sein Produkt verleiht – ich nehme den Kontakt gern. Genauso natürlich für alles andere auf dem Wunschzettel vertretene…

Ich habe auch schon versucht auf Instagram den NUK-Alumni Hafervoll davon zu überzeugen uns einige Riegel mitzugeben, damit Rico nicht verhungert – leider bisher ohne Erfolg.

Tipps

Wer Tipps hat, was wir auf der Reise auf keinen Fall verpassen dürfen (wir Chillen am Schluss auch noch auf Sansibar zu meinem Geburtstag) kann sich gern melden. Über den kleinen Briefumschlag rechts unten kann man mich direkt anschreiben. Restauranttips für Sansibar, Kigali, Arusha oder Moshi sind besonders wertvoll – und was muss man auf jeden Fall probiert haben?

Auch bei Fragen oder Wünschen rund um meine Artikel und Erfahrungen zu Afrika, Safaris und nun den Kilimanjaro könnt ihr euch gern melden. Ich freue mich immer über Feedback.

Bereise die Welt

Investiere in Erfahrungen

Das ich mal für einen Urlaub trainieren würde hätte ich mir sicherlich früher nicht träumen lassen. Aber in diesem Falle komme ich wohl nicht drum herum, denn es soll eine Wahnsinnserfahrung werden, und die sind ja bekanntermaßen am schönsten wenn man erfolgreich ist. Und Rückblickend ist Schmerz ja auch immer halb vergessen, während der Triumph mit jedem Mal Erzählen noch wächst.

Teuerster Urlaub aller Zeiten? Pipapo. Eine Investition für’s Leben.




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©2017 Zinedipity. All die Dinge von denen ich nie wusste, dass ich sie schreiben würde.

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