Neuseeland war gestern… ISLAND!




Gefühlt fahren zur Zeit alle nach Island. Dank der isländischen Billigairlines ist es auch tatsächlich wesentlich günstiger geworden – auch wenn Island selbst natürlich eher Schweizer Verhältnisse bietet. Nun gut, die Isländer können es sich leisten den Touris nichts hinterher zu schmeißen, denn sein wir doch mal ehrlich: Wenn die Natur so aussieht, zahlt man gern – und am Besten kommen dann auch nicht ganz so viele sondern schauen sich wie ich dieses Video an, damit es noch lange so bleibt.




Neuseeland – Eine Pracht.




Neuseeland soll ja wunderschön sein. Die Natur, die Hobbits, die Schafe.
So schön wie in diesem Video – gefilmt aus dem Cockpit eines sich im Landeanflug befindlichen Flugzeugs – habe ich es aber noch nie gesehen.
Berge haben schon was… und vielleicht muss ich doch mal soweit fliegen um Neuseeland zu sehen.




Landen im Sturm




Ein stürmischer Herbst heißt auch: Die Flugzeugfans und „Plane Spotter“ haben spannende Landungen als Handyvideos. Der Sturm der letzten Tage gab zum Beispiel diesem Flieger in Salzburg gute Gründe durchzustarten. (Und dann sicher in Linz zu landen.)

Ich hoffe die Passagiere hatten alle Ersatzhosen dabei.




Pfadfinder aufgepasst: Feuer mit Wasserbomben

Mal wieder unterwegs zum grillen am Rheinufer und das Feuerzeug vergessen? Ausgerechnet jetzt, wo so langsam aber sicher alle zum Nichtraucher geworden sind?
Nicht verzagen: Mit ein bisschen Rheinwasser und dem (gewaschenen) Gefrierbeutel eures Grillguts kann man im Notfall auch ein Feuer entzünden. Viel Erfolg!



Wem das gif nicht reicht, der kann sich auf die komplette Erklärung auf youtube anschauen:




(Video von Veritasium, gefunden bei Laughing Squid)

Photocredit Beitragsbild von JoadlEigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at, Link

Europa mit U-Bahn





Wenn die ganze EU ein eigenes Metro System hätte – was ich, mit hochgeschwindigkeitszügen grandios fände – und es würde auf dem Straßensystem der alten Römer basieren, dann sähe es so aus wie das was Sasha Trubetskoy veröffentlicht hat. Und man könnte ohne Stau über den Brenner.

Europa-Metro



 

Photocredit Beitragsbild:CC BY-SA 3.0, Link

Video der Woche: A Taste of New York




Auf Vimeo und diversen Social Media Kanälen kam man diese Woche kaum drum herum: Das Time Lapse Video direkt aus New York, von FilmSpektakel.

Wirklich großartig, und ein paar Minuten eurer Zeit wert! (Die anderen „A Taste of“-Videos übrigens auch, Links sind in der Videobeschreibung unten drunter zu finden.)

A Taste of New York from FilmSpektakel on Vimeo.

This is the third episode of our independent „A Taste of …“ time lapse series.
In September 2016 we visited this awesome city to try out some new time lapse stuff.
It took us 10 days, a lot of burgers and one helicopter ride to produce this video. 10 days is very little time to discover this city of endless opportunities, so we hardly slept anything and shot day and night for this time lapse film. The city that never sleeps indeed!

The Taxishot:
Over the 10 days we took photos of yellow cabs whenever we had time to from as many different angles as possible. So we gathered 2000 (!) photos in total we had to sort afterwards and compile to a hyperlapse around a cab in post production. It took us 5 whole days in post production to get this one shot.




Technical Details:
In 10 days we shot 65.000 Photos taking up 2,6 TB of our hard drives. The final 3 minute video took 36h to render on the best equipped iMac available.

Other “A Taste of …” Episodes:
A Taste of Vienna (2016) http://vimeo.com/156161909
A Taste of Austria (2015) http://vimeo.com/121649600

Video by:
Peter Jablonowski // Thomas Pöcksteiner // Lorenz Pritz
http://filmspektakel.com

Sounddesign by Alex Clement
http://alexclement.at

Equipment used:
+ Sony a7rII
+ Sony a6300
+ 2x Canon 6D
+ Canon 11-24mm F4
+ Canon 24-105mm F4
+ Tamron 150-600mm
+ Tamron 24-70mm F2,8
+ Zeiss 24-70mm F4
+ Emotimo Spectrum
+ Pocketslider
+ Edelkrone SliderPlus
+ Came TV Single
+ several tripods from Sachtler, Manfrotto and Togopod

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All shots are available in 5K or more!

 

(Direktlink)




Heute vor einem Jahr: Baden in der afrikanischen Wildnis

Am 13.05.2016 – so weiß mein Reisetagebuch zu berichten – saßen wir am Ufer des Okavango im Caprivi Strip, und planten am nächsten Tag nach Botswana einzureisen um ein paar Tage auf einer einsamen Camp Insel mitten im Okavango Delta zu verbringen. Es ist genau ein Jahr her.




Es verschlägt nicht viele Touristen in diese Gegend, in der Angola, Namibia und Botswana aufeinander Treffen. Ein verlängerter Arm Namibias, eine Grenze deren Geschichte doch etwas fragwürdig ist. Wie kamen also wir hier her? Nun, dafür muss man eigentlich noch ein weiteres Jahr zurück gehen.

2015 besuchten wir unseren Freund Philipp in China. Peking – Xi’an – Shanghai – Hongkong. Eine tolle Reise über die es sicher auch noch einen Post geben wird. In Xi’an, beim Besuch der Terrakotta Armee, lernten wir im Bus zwei Norwegerinnen kennen die sich auf Weltreise befanden. Sie schwärmten von Afrika, und von einer Camping Tour die sie dort mit einer südafrikanischen Reiseagentur durch Südafrika, Namibia, Botswana und Zimbabwe gemacht haben. Es klang wirklich fantastisch und so haben wir noch im Urlaub beschlossen, dass der nächste Urlaub nach Afrika gehen soll.

Kapstadt – es geht los

Gestartet sind wir also Ende April 2016 im wunderschönen Kapstadt. Die Stadt hat wirklich viel zu bieten, man fühlt sich sicher, das Meer ist rau und die Sonne warm. Hier lässt es sich aushalten. Nach einer kleinen Erkundungstour auf eigene Faust lernen wir am Nachmittag auch schon unsere Gruppe kennen. Von 16 Leuten sind 8 Norweger, alle Studenten – die Tour scheint dort wirklich sehr beliebt zu sein. Hinzu kamen 2 Belgier gehobenen Alters, 1 junge Schweizerin, und der Rest, klar, Deutsche. Begleitet würden wir die nächsten 4 Wochen von 2 guides – Paul und Eric – sowie einem großen, etwas durchgesessenen Truck.

Die ersten zwei Tage verbringen wir noch in der Nähe von Kapstadt, fahren ein wenig die garden route entlang und besteigen den Tafelberg. Alles im Rahmen weniger Stunden Fahrtzeit – das sollte sich noch ändern, aber das war uns ja bewusst.

Die erste lange Tour waren 8 Stunden Fahrt durchs nirgendwo nach Hondeklip Bay, einem im Mai doch recht verlassenen Ferienort an der westlichen Küste Südafrikas. Ein wenig hat mich diese Tour doch dazu gebracht zu hinterfragen, ob gute 7.000km in gerade einmal 4 Wochen wirklich eine gute Idee sind – das örtlichen lag in Nebelschwaden und kalt war es auch – doch zum Glück wurde es von da an täglich spannender, besser, wärmer.

Mein Reisetagebuch – Heute vor genau einem Jahr, an der Grenze zu Botswana.

Am folgenden Tag ging es dann, mit immer mehr Hitze im Bus, bis zum Orange River – der Grenze zwischen Südafrika und Namibia. Hier würden wir zwei Tage lang mit dem Kanu den Fluss abfahren und unter freiem Himmel am Ufer schlafen. Das Abenteuer ging so richtig los, auch wenn der Herzmann und ich uns an Tag 2 nach vielen Stunden im Kanu doch auch mal weniger gut verstanden….

Die Reise würde uns noch quer durch Namibia bringen – Sossuvlei Nationalpark, Swakopmund, Etosha Nationalpark, und über den Caprivistrip zwischen Angola und Botswana. Dünenwanderungen in gleißender Hitze, die erste echte Wüste die ich je gesehen habe und die schöner war als ich es mir je vorstellte, riesige Austern zum Abendessen und all die wundervollen Tiere. Besonders beeindruckend waren für mich die Elefanten und die Großkatzen, allen voran der Leopard der sich mit einer Hyäne anlegte.

Heute vor genau einem Jahr sollten wir Namibia dann verlassen. Rüber in das wildere, schönere, aber auch wesentlich weniger organisierte Botswana. Es würde alles noch viel abenteuerlicher werden, mit Elefanten aus nächster Näher (zunächst am Straßenrand, dann direkt vor uns bei einer Wanderung im Delta), einem Cessna Flug, und noch eine Landesgrenze weiter eine hautnahe Begegnung mit Nashörnern und einem Skorpion der mich in den Rücken stach. Aber davon wussten wir noch nichts an diesem Abend, heute vor einem Jahr. Davon erzähle ich ein andermal.