Game of Thrones: Trailer der 7. Staffel





Im Juli 2017 ist es endlich soweit: Game of Thrones geht weiter.
Hoffentlich müssen Aria und Tyrion nicht dran glauben diese Staffel – mit jeder Erweiterung muss ich fürchten, dass der Autor nun doch auch meine Lieblingsfiguren über den Jordan schickt. Viel gibt es im Trailer noch nicht zu sehen, aber es hilft die Wartezeit zu überbrücken. Immerhin.

Ansonsten kann man natürlich auch nochmal alle alten Staffeln gucken. Bingewatching an Regentagen ist ja auch nicht zu verachten.




Beitragsbild von HBO

Embrace (Trailer)




Die sowieso schon sehr sympathische Nora Tschirner (kennt man zum Beispiel aus Keinohrhasen) hat ausnahmsweise mal nicht in einem neuen deutschen Film mitgespielt – sondern eine australische Dokumentation mit produziert. Die Geschichte von Taryn Brumfitt hat sie berührt – die Geschichte einer Frau die erst alles tut um den Schönheitsidealen unserer Welt zu entsprechen, nur um dann festzustellen, dass das Aussehen allein einen nicht glücklich – und auch nicht zum Vorbild für die eigene Tochter machen kann. „Frauen sollten keine Angst haben, dass der Wampomat mal rausguckt.“, sagte Tschirner dazu in einem Interview.

Hier könnt ihr euch den Trailer angucken – sieht vielversprechend aus. Den Film gab es nur für Einzelvorstellungen in ein paar CinemaxX Kinos, aber man kann ihn streamen / kaufen (zB. hier) oder glatt das Buch lesen.

 




“Your body is not an ornament, it is the vehicle to your dreams” – Taryn Brumfitt






Beitragsbild aus dem Press Kit von bodyimagemovement.com

Süßester Stummfilm – Alike

Vier Jahre lang haben die beiden spanischen Filmemacher Daniel Martínez Lara und Rafa Cano Méndez an ihrem Kurzfilm „ALIKE“ gearbeitet, und das Resultat kann sich sehen lassen – auch wenn in dem Filmchen nicht ein einziges Wort gesprochen wird.



In gerade einmal sieben Minuten wird hier erzählt, wie der Alltagsstress uns manchmal von den wichtigen Dingen des Lebens abhält und wie uns das beeinflussen kann. In Alike lässt es die Figuren metaphorisch ihre Farbe verlieren und langsam verblassen.





Tatsächlich Liebe – Vol. 2 (Kurzfilm)

Erinnert ihr euch noch an Tatsächlich Liebe? Der Film dessen Hochzeitsszene meine Erwartungen an meine Freunde für immer versaut hat, weil meine Freunde nicht so gut Blasinstrumente spielen können?

 

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Für diesen wunderbaren Film wurde jetzt eine kleine Kurzfilm-Fortsetzung gefilmt. NBC hat den die meisten der Schauspieler aus dem Original von vor 14 Jahren wieder zusammengebracht, und für den Red Nose Day Spendenmarathon diesen Clip zusammengestellt.

Dabei sind unter anderem Patrick Dempsey, Colin Firth, Hugh Grant, Keira Knightley, Andrew Lincoln, Laura Linney, Liam Neeson, und Bill Nighy. Schaut es euch an!




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Eine kurze Geschichte der Welt

Hey! Hey Du! Ist Dir bewusst, dass Du gerade mit deiner Couch auf einem großen, großen Felsen sitzt und in unfassbarer Geschwindigkeit durchs Weltalls saust?
Vergisst man ja schonmal, so zwischen Frühstück, Stau, und Laufeinheit.



Zum Glück gibt es Bill Wurtz. Er erzählt uns in seinem Video eine kurze Geschichte über die Erde, schneller und unterhaltsamer als Bill Bryson – und man muss nichtmal lesen. Prädikat besonders wertvoll. Es ist fast 20min lang, vom Nichts bis heute, aber es lohnt sich wirklich!





Gefunden bei Bill Wurtz.

Fotocredit Beitragsbild: The photo was taken by the crew of Apollo 17 on their way to the Moon. Antarctica, Africa, the Arabian Peninsula, Madagascar, and part of Asia are visible.Deglr6328’s comments on modifying the image:I cropped the image and adjusted only the brightness/contrast and gamma in photoshop to, what appears to my eye, be a better color match to what might actually be seen from space than the color in Image:The Earth seen from Apollo 17.jpg, which I feel is too dark/red and just odd looking (like an old faded photo). I tried to match the color in the version I uploaded to other examples of this shot as provided by NASA on various pages of theirs. [Public domain], via Wikimedia Commons

Okja – Das Fuchur-Wutz von Netflix

Wenn zwei meiner liebsten Fantasiefiguren aus Kindertagen – Michael Endes Fuchur, aus der Unendlichen Geschichte, und Max Kurses Wutz aus Urmel aus dem Eis – ein Fantasiebaby bekämen, sähe es wahrscheinlich aus wie die Hauptfigur des neuen Netflix Filmes Okja.



Okja – ein Superschwein – soll mit seinem Fleisch die hungrige Welt füttern, natürlich total nachhaltig und völlig ohne Nebenwirkungen. Die Firma dahinter hat allerdings nicht mit Okjas Freundin, einem Bauernmädchen, gerechnet. Denn Sie will keinesfalls, das Okja verfüttert wird.

Netflix hat den Film selbst produziert, unter der Regie von Bon Jong Ho und mit hochkarätiger Besetzung inklusive Tilda Swinton, Paul Dano, und Jake Gyllenhaal. Der Trailer ist vielversprechend – ein Fantasy-Märchen für die ganze Familie:




Blade Runner 2049 – Official Trailer

Endlich ist er da!!

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber mich hat Ridley Scotts Blade Runner immer fasziniert. Als ich ihn das erste Mal sah, wegen der Bilder und Farben. Beim zweiten Mal – im Rahmen einer Philosophie-Vorlesung – wegen der traurigen Welt in der er spielt. Und beim dritten Mal wegen der Kombi von allem.



Nun wird es eine Fortsetzung geben. Wieder ist alles in blau und orange gehalten, Farben die in ihrer Verbindung beim Menschen Emotionen auslösen und alleinstehend die Gemütslage einer Szene komplett verändern können. Noch dazu gibt es Ryan Gosling anzuschauen, und auch wieder viel Regen. Ich freue mich!

Thirty years after the events of the first film, a new blade runner, LAPD Officer K (Ryan Gosling), unearths a long-buried secret that has the potential to plunge what’s left of society into chaos. K’s discovery leads him on a quest to find Rick Deckard (Harrison Ford), a former LAPD blade runner who has been missing for 30 years.

From executive producer Ridley Scott and director Denis Villeneuve, #BladeRunner2049 stars Ryan Gosling, Harrison Ford, Ana De Armas, MacKenzie Davis, Sylvia Hoeks, Lennie James, Carla Juri, Robin Wright, Dave Bautista and Jared Leto.

Hier der Trailer:




 

Fotoquelle Beitragsbild: bladerunnermovie.com

Ich glotz TV: 13 Reasons Why

Es gibt nicht viele Serien die ich durchhalte. Meistens habe ich nach ein paar Folgen keine Lust mehr – die Warterei nervt, plots wiederholen sich, es kostet so unfassbar viel Zeit. Aber manchmal… Manchmal fange ich eine Serie an und es macht Klick. Bisher konnte ich diese an einer Hand abzählen, nun kam Nr. 6 hinzu: 13 Reasons Why (zu Deutsch: „Tote Mädchen lügen nicht.“)



Die Miniserie – bisher eine Staffel – beschäftigt sich mit dem Selbstmord der Schülerin Hannah Baker, die ihr Gründe für den Freitod auf 13 Kasseten-Seiten (1 Grund pro Seite) aufgenommen und an ihre Mitschüler vererbt hat. Die Produktion von Netflix basiert dabei auf dem gleichnamigen Roman von Jay Asher.

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die tot ist. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe haben zu ihrem Tod geführt, dreizehn Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …

In den Feuilletons kam die Serie und ihre Darstellung von Themen wie Mobbing, Gewalt, sexuelle Belästigung, Vergewaltigung und letztlich Selbstmord sehr gut an. Gesundheitsorganisationen und Psychologen in den Vereinigten Staaten hingegen gaben Warnungen aus – an Jugendliche und deren Eltern – da diese vorhandene Probleme verstärken und triggern könnte. Es gab sogar Sorgen, dass die Geschichte von Hannah Baker andere Mädchen dazu bringen könnte, es ihr gleichzutun. An mehreren kanadischen Schulen wurde die Fernsehserie daraufhin verboten; in Neuseeland dürfen Minderjährige, nach einem Beschluss der nationalen Behörden, die Serie nur im Beisein eines Erziehungsberechtigten sehen.

Nun kann ich selbst nicht für Betroffene sprechen, aber ich fand die Geschichte und Aufarbeitung von Hannah Baker spannend, bewegend, aber in Teilen auch etwas überzogen – was letztelendes aber auch die nötige Distanz zur Geschichte förderte.

Es ist sicher keine Serie die ich Kindern oder Jugendlichen empfehlen würde – da gibt es passenderes. Für (junge) Erwachsene ist es aber durchaus ein gutes und wertvolles Programm über ein sehr wichtiges Thema. Eine Begleitung des Buches mit Filmmaterial in der Schule würde wohl auch die Sorgen der Jugendschützer nehmen können.

Fotoquelle: Buchcover Tote Mädchen lügen nicht – Filmausgabe, cbt Verlag